Umsätze für Zigaretten steigen trotz Schockbilder

In Österreich steigen die Umsätze für Zigaretten trotz der Schockbilder weiterhin an. In Österreich spricht man von einem Umsatzplus von etwa 1,4% (krone.at). Alleine in Wien ist der Umsatz um 0,7% gestiegen, ganz zum Bedauern der Krebshilfe, die sich aber dennoch eine Wirkung der Schockbilder bei Jugendlichen erhofft (orf.at).

Eine Umfrage auf heute.at zeigt deutlich, dass viele Bürger nichts von den Schockbildern halten. „Nutzlos“, „Interessiert mich nicht“, sind hier die vorrangigen Antworten.

Auch in Deutschland sind die Verkäufe stabil (euwid-verpackung.de). Die Wirkung bleibt eher aus und trifft sogar die falschen, wie die Esslinger Zeitung berichtet:

Die Cannstatter Kioskbetreiberin Martha Vavelidis hat nach dem Auftreten der Schockbilder, eine stärkere Popularität der E-Zigaretten beobachtet. „Bei mir haben die Bilder schon gewirkt. Ich nehme mir jetzt zumindest vor, aufzuhören“, sagt sie.

Im Moment trifft es also eher Kioskbetreiber, die Tag für Tag stundenlang diese Bilder vor sich haben und ansehen müssen. Die Raucher greifen ohnehin mehr zum Zigarettenetui oder zu Zigarettenboxen.

Zudem trifft es natürlich auch die , die im Supermarkt, in Kiosken und Trafiken nun diesen Schockbildern ausgesetzt sind (haz.de).